Fahrt nach Hause (Fiktives Tagebuch)

Es ist immer noch seltsam als Frau nach Hause zu meinen Eltern zu fahren selbst nach all den Jahren meines Outings.

Es ist nach wie vor eine seltsame Stimmung in der jeder Aufpast nichts „falsches“ zu sagen oder zu tun.

Meine Eltern tun sich nach wie vor schwer zu nicht verstehen  das ihr Sohn nun ihre Tochter ist.

Eltern lieben ihre Kinder bestimmt aber vermutlich entwickeln sie eine eigene Vorstellung wie diese ein glückliches Leben führen können/sollen und wenn dieser Wunsch so extrem von der Realität abweicht ist es schwer für sie.

Aus Rücksicht nehme ich schon nie meinen Freund mit da mein Vater dies nie verkraften würde

Peters Familie weiß gar nichts von meiner Vergangenheit. Sie kennen mich nur als Frau und wissen nichts von meiner Geschlechtsangleichung. Wir hielten es für besser. So umgeht man unangenehme Situationen und/oder Gespräche.

Auch wenn ich nun als Frau lebe, werde ich immer von meiner „falschen“ Vergangenheit eingeholt.

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